In Berlin, wo der Baugrund oft aus weichen, eiszeitlich geprägten Sanden und Tonen mit Geschiebemergel besteht, sind viele Bauherren überrascht, dass die reine Bodenart wenig über die tatsächliche Tragfähigkeit aussagt. Erst eine Tragfähigkeitsanalyse auf Basis von Aufschlussbohrungen und Rammsondierungen liefert die Grenzwerte für die Sohlspannung. Ohne diese Daten riskiert man bei einem Mehrfamilienhaus in Mitte oder einer Gewerbehalle in Spandau, dass die Gründung nachgibt. Wir kombinieren vor Ort die Erkundung mit Rammsondierungen mit Laborversuchen an ungestörten Proben, um den Bemessungswert der Bodenpressung zu ermitteln.

In Berliner Mudden und Torfen kann die zulässige Sohlspannung auf unter 50 kN/m² sinken – dort ist eine Bodenverbesserung oder Pfahlgründung unvermeidbar.