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Proctor-Versuch (Normal oder Modifiziert) in Berlin – Verdichtungskontrolle für tragfähige Böden

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Berlin liegt auf etwa 34 Meter über NHN und weist eine gemischte Geologie aus eiszeitlichen Sanden, Geschiebemergel und Torfschichten auf. Für eine effektive Verdichtungskontrolle führen wir den Proctor-Versuch (Normal oder Modifiziert) nach DIN 18127 durch. Mit diesem Verfahren ermitteln wir die optimale Verdichtungsfeuchte und die maximale Trockendichte Ihres Bodens. Das ist die Grundlage für stabile Dämme, Straßenunterbauten und Fundamentplanungen in Berlin. Die Ergebnisse helfen, Setzungen und spätere Schäden zu vermeiden. Ergänzend dazu setzen wir den Plattendruckversuch für die direkte Tragfähigkeitsermittlung ein. In Berlin mit seinen wechselnden Bodenarten ist der Proctor-Versuch unverzichtbar.

Illustratives Bild von Ensayo proctor in Berlin
Der Proctor-Versuch liefert die wassergehaltabhängige Verdichtungskurve – ohne sie bleibt jede Schichtplanung in Berlin blind.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die Stadt Berlin wuchs auf eiszeitlich geprägten Sedimenten – überwiegend Sande und Kiese mit Einschlüssen von Geschiebemergel. Diese Böden reagieren empfindlich auf Wasserzugabe bei der Verdichtung. Wir unterscheiden zwei Varianten: den normalen Proctor-Versuch (DIN 18127-1) und den modifizierten (DIN 18127-2).
  • Normaler Proctor: 2,5 kg Fallgewicht, 3 Lagen, 25 Schläge – geeignet für leichte bis mittlere Verdichtungsanforderungen.
  • Modifizierter Proctor: 4,5 kg Fallgewicht, 5 Lagen, 25 Schläge – für hohe Verdichtungsenergie, z. B. bei Verkehrswegen.
Die Ergebnisse fließen direkt in die Schichtplanung ein. Vor größeren Erdarbeiten in Berlin empfehlen wir die Kombination mit einer Kornverteilungsanalyse, um den Feinkornanteil genau zu bestimmen. Nur so lässt sich die Verdichtbarkeit verlässlich vorhersagen.
Technische Referenz — Berlin

Lokale Besonderheiten

Berliner Böden – insbesondere die feinsandreichen Geschiebemergel – neigen bei zu hohem Wassergehalt zu plastischem Verhalten. Wird der optimale Wassergehalt beim Proctor-Versuch überschritten, lässt sich die Verdichtungsenergie nicht mehr effektiv übertragen. Die Folge sind weiche Zonen, die spätere Setzungen unter Last verursachen. Gerade im innerstädtischen Bereich Berlins mit hoher Grundwasserbeeinflussung ist die Kontrolle der Einbaufeuchte kritisch. Ein schlecht verdichteter Damm oder eine unzureichend verdichtete Baugrube in Berlin führt zu Mehrkosten und Zeitverzug. Der Proctor-Versuch verhindert genau diese Risiken – kostengünstig und zuverlässig.

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Geltende Normen

DIN 18127:2012-09 (Proctorversuch), DIN 18196 (Bodenklassifikation), DIN 1054:2010-12 (Sicherheitsnachweise im Erd- und Grundbau)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
VersuchstypNormal (DIN 18127-1) / Modifiziert (DIN 18127-2)
Fallgewicht2,5 kg (normal) / 4,5 kg (modifiziert)
Fallhöhe305 mm (normal) / 457 mm (modifiziert)
Anzahl Lagen3 (normal) / 5 (modifiziert)
Schläge pro Lage25
Probenmengeca. 3 kg bis 6 kg
Prüfumfangmaximale Trockendichte (ρ_pr) und optimaler Wassergehalt (w_opt)

Häufige Fragen

Was kostet ein Proctor-Versuch in Berlin?

Die Kosten für einen Proctor-Versuch (Normal oder Modifiziert) in Berlin liegen zwischen 100 € und 170 € pro Versuch. Der genaue Preis hängt vom Umfang der Probenahme und der Anzahl der Prüfpunkte ab. Wir erstellen gern ein individuelles Angebot.

Welcher Proctor-Typ ist für meinen Bau in Berlin richtig?

Der normale Proctor-Versuch reicht für leichte Lasten wie Einfamilienhäuser oder Gehwege. Für stark befahrene Straßen, Lkw-Parkplätze oder Dämme in Berlin ist der modifizierte Proctor-Versuch mit höherer Verdichtungsenergie erforderlich. Wir beraten Sie auf Basis Ihrer Lastannahmen.

Wie lange dauert die Durchführung eines Proctor-Versuchs?

Die reine Laborarbeit – inklusive Trocknung und Auswertung – dauert etwa 2 bis 3 Werktage. Hinzu kommt die Probenahme vor Ort in Berlin, die je nach Zugänglichkeit der Baustelle einen halben Tag in Anspruch nimmt.

Kann der Proctor-Versuch auch für Recyclingmaterial oder Mischböden angewendet werden?

Ja, der Proctor-Versuch ist für mineralische Recyclingbaustoffe und Mischböden geeignet, sofern die Korngröße 20 mm nicht überschreitet. Für grobkörnige Materialien empfehlen wir einen ergänzenden Versuch mit größerem Probezylinder. In Berlin wird dies zunehmend bei der Wiederverwertung von Abbruchmaterial nachgefragt.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Berlin und seinem Großraum.

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