An der Peripherie Berlins, wo der Grundwasserspiegel oft nur zwei bis drei Meter unter Gelände liegt, entstehen regelmäßig neue Deponieabschnitte oder Rekultivierungsprojekte. Für eines dieser Vorhaben im Bezirk Treptow-Köpenick untersuchten wir kürzlich einen ehemaligen Tagebaurestlochbereich. Die Vorgabe lautete: eine Basisabdichtung nach Deponieklasse II. Das setzt detaillierte Kenntnisse des Untergrunds voraus. Wir beginnen mit der Erkundung des Baugrunds, ermitteln den Durchlässigkeitsbeiwert kf und prüfen die Setzungsempfindlichkeit der bindigen Schichten. Ergänzend setzen wir den Georadar GPR ein, um Altlastenverdachtsflächen berührungslos zu kartieren.

Die Abdichtung einer Deponie in Berlin erfordert einen kf-Wert unter 1x10⁻⁷ m/s – das erreicht man nur mit geprüften mineralischen Dichtungen.