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Straßengeotechnik in Berlin – Fahrbahnbau und Untergrundbemessung für langlebige Verkehrsflächen

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Auf Berlins Straßen sind wir mit dem Bohrgerät auf einem 3,5-Tonnen-LKW unterwegs. In der Hauptstadt mit ihren wechselhaften Geschiebemergel- und Sandböden kommt es auf präzise Schichtenansprache an. Für die Untergrundbemessung nach RStO 12 fahren wir im Vorfeld Schürfgruben ab, entnehmen gestörte und ungestörte Proben und führen direkt vor Ort die Ansprache nach DIN 18196 durch. Die Proben kommen ins Labor, wo wir den Verformungsmodul EV2 bestimmen und die Frostempfindlichkeitsklasse ermitteln. Diese Kennwerte sind die Grundlage, um den Oberbau einer Straße in Berlin wirtschaftlich und standsicher zu dimensionieren – egal ob für eine neue Erschließungsstraße im Ortsteil Lichtenberg oder die Sanierung einer Bundesstraße im Berliner Umland.

Illustratives Bild von Geotecnia vial in Berlin
Ein stabiler Untergrund in Berlin bedeutet: EV2 ≥ 80 MN/m² vor Auftrag der Frostschutzschicht – sonst rechnet sich die Straße nicht.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

In Berlin sehen wir oft, dass die Tragfähigkeit unmittelbar unter der Mutterbodenschicht stark schwankt – mal erreicht man EV2-Werte von über 120 MN/m², mal nur 25 MN/m². Deshalb kombinieren wir den Plattendruckversuch mit der CBR-Versuchsanordnung für die Klassifizierung der Tragfähigkeit nach RStO 12, Tafel 1. Für die Prognose des Langzeitverhaltens unter Verkehrslast setzen wir die Konsolidierungsprüfung ein, um Setzungen im bindigen Untergrund zu quantifizieren. Unser Leistungsspektrum umfasst:
  • Bohrungen und Rammsondierungen (DPL, DPM) zur Schichtenfolge und Lagerungsdichte
  • Bestimmung der frostempfindlichen Tiefe nach DIN EN 13286-47
  • Proctorversuche und CBR-Prüfung für die Verdichtungskontrolle
Jeder Parameter fließt in die rechnerische Bemessung des Fahrbahnaufbaus ein.
Technische Referenz — Berlin

Lokale Besonderheiten

Die Berliner Böden – überwiegend pleistozäne Sande und Geschiebemer – reagieren empfindlich auf Wasser. Steigt der Grundwasserspiegel nach Starkregen, können bindige Schichten aufweichen und die Tragfähigkeit bricht um 40 bis 60 Prozent ein. Ebenso kritisch: Aufgelockerte Auffüllungen aus dem Zweiten Weltkrieg, die in Teilen von Mitte und Wedding vorkommen. Dort treten plötzliche Sackungen unter Verkehrslast auf. Unser Risikocheck erfasst solche Hotspots frühzeitig, indem wir die Frostempfindlichkeitsklasse bestimmen und die Wasserverhältnisse über Grundwasser-Messstellen dokumentieren. Das schützt vor teuren Nachbesserungen nach der Bauabnahme.

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Erklärvideo

Geltende Normen

RStO 12 (Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen), DIN 18196 (Erd- und Grundbau – Bodenklassifikation), DIN EN 13286-47 (CBR-Prüfung im Labor), ZTVE-StB 17 (Zusätzliche Technische Vertragsbedingungen für Erdarbeiten im Straßenbau)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Verformungsmodul EV2 (Plattendruckversuch)45–180 MN/m² (je nach Schicht)
CBR-Wert (4 Tage Quellung, 2,5 mm Eindringtiefe)5–30 % (abhängig vom Feinanteil)
Frostempfindlichkeitsklasse (nach ZTVE-StB 17)F1 (nicht frostempfindlich) bis F3 (sehr frostempfindlich)
Lagerungsdichte D (Rammsondierung DPL)0,30–0,85 (von locker bis dicht)
Wassergehalt w (DIN 18121)6–22 % (abhängig von Sand- oder Geschiebemergel)

Häufige Fragen

Welche Norm wird in Berlin für die Bemessung von Straßenoberbauten angewendet?

In Berlin gilt die RStO 12 (Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaues von Verkehrsflächen). Sie legt die Mindestanforderungen an Tragfähigkeit und Frostsicherheit fest. Ergänzend kommen die ZTVE-StB 17 und die DIN 18196 zur Bodenklassifikation zur Anwendung.

Wie läuft eine Untergrundbemessung für eine Straße in Berlin konkret ab?

Wir beginnen mit einer Rammsondierung (DPL oder DPM) zur Ermittlung der Schichtenfolge und Lagerungsdichte. Danach entnehmen wir Proben aus Schürfgruben oder Bohrungen für den CBR-Versuch und die Bestimmung der Frostempfindlichkeitsklasse. Abschließend führen wir einen Plattendruckversuch zur Ermittlung des Verformungsmoduls EV2 durch. Alle Daten fließen in die rechnerische Bemessung nach RStO 12.

Was kostet eine straßengeotechnische Untersuchung für ein Einfamilienhaus-Grundstück in Berlin?

Für ein typisches Einfamilienhaus-Grundstück (ca. 400–600 m²) liegt der Kostenrahmen zwischen €800 und €3.860, abhängig von der Anzahl der Bohrpunkte, der Tiefe der Sondierungen und dem Umfang der Laborprüfungen (CBR, Proctor, Plattendruck). Der genaue Preis wird im Angebot nach Aufwand festgelegt.

Welche Besonderheiten des Berliner Untergrunds sind für den Fahrbahnbau kritisch?

Die pleistozänen Sande sind oft gut tragfähig, aber Geschiebemergel kann bei Wasserzutritt aufweichen und die Tragfähigkeit massiv reduzieren. Zudem gibt es in Berlin künstliche Auffüllungen (Trümmerschutt) aus der Nachkriegszeit, die ungleichmäßige Setzungen verursachen. Eine detaillierte Erkundung mit Frostempfindlichkeitsklasse und CBR-Wert ist daher unverzichtbar.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Berlin und seinem Großraum.

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