Auf Berlins Straßen sind wir mit dem Bohrgerät auf einem 3,5-Tonnen-LKW unterwegs. In der Hauptstadt mit ihren wechselhaften Geschiebemergel- und Sandböden kommt es auf präzise Schichtenansprache an. Für die Untergrundbemessung nach RStO 12 fahren wir im Vorfeld Schürfgruben ab, entnehmen gestörte und ungestörte Proben und führen direkt vor Ort die Ansprache nach DIN 18196 durch. Die Proben kommen ins Labor, wo wir den Verformungsmodul EV2 bestimmen und die Frostempfindlichkeitsklasse ermitteln. Diese Kennwerte sind die Grundlage, um den Oberbau einer Straße in Berlin wirtschaftlich und standsicher zu dimensionieren – egal ob für eine neue Erschließungsstraße im Ortsteil Lichtenberg oder die Sanierung einer Bundesstraße im Berliner Umland.

Ein stabiler Untergrund in Berlin bedeutet: EV2 ≥ 80 MN/m² vor Auftrag der Frostschutzschicht – sonst rechnet sich die Straße nicht.