Der Berliner Untergrund ist geprägt von glazialen Ablagerungen aus der Weichsel-Kaltzeit: Geschiebemergel, Sande und Kiese wechseln sich auf engstem Raum ab. Diese Heterogenität macht eine präzise Bodenklassifikation nach USCS und AASHTO unverzichtbar. Wir führen die Klassifikation an gestörten und ungestörten Proben durch, korrelieren Sie mit der DIN 4023 und liefern die Grundlage für alle weiteren geotechnischen Berechnungen. Gerade bei innerstädtischen Projekten in Berlin – wo Altlasten und Auffüllungen die Regel sind – entscheidet die korrekte Bodenansprache über den Erfolg der Gründung. Ergänzend zur Klassifikation empfehlen wir eine Plattendruckversuch (Plattenbelastung) zur Bestimmung des Verformungsmoduls direkt auf der Baugrubensohle.

In Berlin wechseln Geschiebemergel und Sande auf wenigen Metern – ohne korrekte USCS-Klassifikation ist die Gründungsbemessung blind.