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Bodenklassifikation (USCS/AASHTO) für Bauprojekte in Berlin

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Der Berliner Untergrund ist geprägt von glazialen Ablagerungen aus der Weichsel-Kaltzeit: Geschiebemergel, Sande und Kiese wechseln sich auf engstem Raum ab. Diese Heterogenität macht eine präzise Bodenklassifikation nach USCS und AASHTO unverzichtbar. Wir führen die Klassifikation an gestörten und ungestörten Proben durch, korrelieren Sie mit der DIN 4023 und liefern die Grundlage für alle weiteren geotechnischen Berechnungen. Gerade bei innerstädtischen Projekten in Berlin – wo Altlasten und Auffüllungen die Regel sind – entscheidet die korrekte Bodenansprache über den Erfolg der Gründung. Ergänzend zur Klassifikation empfehlen wir eine Plattendruckversuch (Plattenbelastung) zur Bestimmung des Verformungsmoduls direkt auf der Baugrubensohle.

Illustratives Bild von Clasificacion suelos in Berlin
In Berlin wechseln Geschiebemergel und Sande auf wenigen Metern – ohne korrekte USCS-Klassifikation ist die Gründungsbemessung blind.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die USCS-Klassifikation (DIN 18196) teilt Böden in Grob- und Feinkorn ein, während das AASHTO-System speziell für den Straßenbau optimiert ist. Für Berliner Baustellen bedeutet das: Wir unterscheiden zuverlässig zwischen gut abgestuften Kiessanden (GW) und schlecht abgestuften Feinsanden (SP), die in Spandau häufig vorkommen. Die dazugehörige Bestimmung der Kornverteilung (Siebanalyse) erfolgt nach DIN EN ISO 17892-4 und liefert die notwendigen Daten für die Frostempfindlichkeitsklasse nach ZTVE-StB. Bei bindigen Böden wie den Berliner Mergeln messen wir die Konsistenzgrenzen nach Atterberg (Fließ- und Ausrollgrenze), um die Plastizität zu beurteilen – entscheidend für die Einordnung in die Bodengruppe nach DIN 18196.
Technische Referenz — Berlin

Lokale Besonderheiten

Rund 3,7 Millionen Menschen leben in Berlin, die Bebauungsdichte im Innenstadtring ist hoch. Ein typisches Risiko: Wird ein organischer Muddehorizont im ehemaligen Flussbett der Spree nicht korrekt als OH (USCS) klassifiziert, sondern als Sand angesprochen, kommt es zu Setzungen von 10 cm und mehr. Die AASHTO-Klassifikation verhindert solche Fehler im Straßenbau, indem sie den Gruppenindex für Tragfähigkeit und Frostempfindlichkeit liefert. Besonders in den Bezirken Mitte, Kreuzberg und Friedrichshain, wo historische Auffüllungen bis 4 m Mächtigkeit auftreten, ist die Zuordnung zu den Feinboden-Gruppen ML oder CL entscheidend für die Wahl der Gründungstiefe und die Berechnung der zulässigen Bodenpressung (Sohlspannung).

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Geltende Normen

DIN 18196 (USCS), AASHTO M 145-91 (2021), DIN 4023 (Bodenansprache), DIN EN ISO 17892-4 (Korngrößenverteilung)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Norm USCSDIN 18196
Norm AASHTOAASHTO M 145-91 (2021)
Korngrößenbereich0,002 mm (Ton) bis 63 mm (Kies)
Plastizitätsindex (PI)0 (Sand) bis > 40 (Ton)
Gruppenindex AASHTO0 (Kiessand) bis 20 (Ton)
Bodenansprache DIN 4023SE, SU, GU, TL, TM, TA

Häufige Fragen

Welche Normen liegen der USCS- und AASHTO-Klassifikation in Deutschland zugrunde?

In Deutschland arbeiten wir primär nach DIN 4023 (Bodenansprache) und DIN EN ISO 17892-4 (Korngrößenverteilung). Für die USCS-Klassifikation verwenden wir DIN 18196, für das AASHTO-System AASHTO M 145-91. Die Ergebnisse werden auf Wunsch sowohl nach DIN als auch nach USCS/AASHTO ausgegeben, sodass sie international anschlussfähig sind.

Wie lange dauert eine vollständige Bodenklassifikation im Labor?

Die reine Siebanalyse ist nach einem Werktag abgeschlossen. Mit Atterberg-Grenzen und Trocknung der Probe rechnen Sie mit 3 bis 5 Werktagen. Bei Eilprojekten in Berlin können wir die Klassifikation innerhalb von 24 Stunden durchführen – sprechen Sie uns an.

Welche Bodenarten sind in Berlin besonders häufig und wie werden sie klassifiziert?

Dominant sind Geschiebemergel (USCS: CL/GC, AASHTO: A-6), Feinsande der Talsandterrassen (SP, A-3) und Kiese der Grundmoräne (GW, A-1-a). In Flussnähe kommen Mudden (OH, A-8) und Auffüllungen mit Bauschutt (GM/GC, A-2-4) vor. Die korrekte Klassifikation dieser Mischböden erfordert Erfahrung und ggf. ergänzende Versuche.

Was kostet eine Bodenklassifikation nach USCS/AASHTO in Berlin?

Der Preis für eine Einzelprobe mit Siebanalyse und Atterberg-Grenzen liegt zwischen 50 und 100 Euro, abhängig vom Probenumfang und der Anzahl der Prüfpunkte. Bei Serienuntersuchungen oder Baustellen mit mehr als 10 Proben gewähren wir Staffelrabatte – fordern Sie ein individuelles Angebot an.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Berlin und seinem Großraum.

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