Berlin wuchs auf einer eiszeitlich geprägten Landschaft. Die Stadt steht auf den Ablagerungen der letzten Kaltzeiten – Sande, Kiese und Geschiebemergel wechseln sich ab. Für Bauvorhaben ist dieser heterogene Untergrund eine Herausforderung. Seismische Tomographie (Refraktion/Reflexion) liefert hier entscheidende Daten. Wir messen die Ausbreitungsgeschwindigkeit elastischer Wellen und erstellen ein detailliertes Schichtenmodell. Das hilft, tragfähige Bereiche von Lockermaterial zu unterscheiden. Ergänzend dazu setzen wir elektrische Widerstandstomographie ein, wenn der Grundwasserstand nahe der Oberfläche liegt.

Die seismische Tomographie in Berlin liefert ein räumliches Bild des Baugrunds – weit über einzelne Bohrlochuntersuchungen hinaus.