Der Felddurchlässigkeitsversuch nach Lefranc oder Lugeon wird in Berlin mit einer speziellen Bohrlochpumpe und einem Zirkulationssystem durchgeführt, das an die lokalen Grundwasserverhältnisse angepasst ist. Das Team installiert zunächst einen Doppelpacker im Bohrloch, um den Prüfabschnitt abzudichten – bei Ton oder Schluff kommt der Lefranc-Versuch mit konstanter Druckhöhe zum Einsatz, bei Klüften oder Sand der Lugeon-Versuch mit mehreren Druckstufen. Die Pumpe fördert Wasser mit einer Rate von 10 bis 50 Litern pro Minute, während ein digitaler Durchflussmesser die Abgabe registriert. Typischerweise wird vorab eine Kalibrierung der Packer durchgeführt, um Leckagen im Messsystem auszuschließen.

Der kf-Wert aus dem Lefranc-Versuch in Berliner Geschiebemergel liegt typischerweise zwischen 1×10⁻⁶ und 1×10⁻⁹ m/s.