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Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) in Berlin

Evidenzbasiertes Design. Verlässliche Lieferung.

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Der Felddurchlässigkeitsversuch nach Lefranc oder Lugeon wird in Berlin mit einer speziellen Bohrlochpumpe und einem Zirkulationssystem durchgeführt, das an die lokalen Grundwasserverhältnisse angepasst ist. Das Team installiert zunächst einen Doppelpacker im Bohrloch, um den Prüfabschnitt abzudichten – bei Ton oder Schluff kommt der Lefranc-Versuch mit konstanter Druckhöhe zum Einsatz, bei Klüften oder Sand der Lugeon-Versuch mit mehreren Druckstufen. Die Pumpe fördert Wasser mit einer Rate von 10 bis 50 Litern pro Minute, während ein digitaler Durchflussmesser die Abgabe registriert. Typischerweise wird vorab eine Kalibrierung der Packer durchgeführt, um Leckagen im Messsystem auszuschließen.

Illustratives Bild von Permeabilidad campo in Berlin
Der kf-Wert aus dem Lefranc-Versuch in Berliner Geschiebemergel liegt typischerweise zwischen 1×10⁻⁶ und 1×10⁻⁹ m/s.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Ein häufiger Fehler bei Bauvorhaben in Berlin ist die Annahme, dass der Grundwasserflurabstand allein die Durchlässigkeit bestimmt. Tatsächlich zeigen die glazialen Sedimente der Stadt – Geschiebemergel, Sande und Kiese – starke laterale Variationen im kf-Wert. Wer auf einen einzigen Schöpfversuch vertraut, riskiert eine Fehlbewertung der Sickerlinie. Der Felddurchlässigkeitsversuch nach Lefranc oder Lugeon liefert dagegen einen belastbaren, örtlichen kf-Wert, der die Basis für die Bemessung von Bauwasserhaltungen und Drainagen bildet. Ergänzend wird oft ein CBR-Versuch auf der Geländeoberkante durchgeführt, um die Tragfähigkeit der Schottertragschicht zu prüfen, bevor die eigentliche Abdichtungsmaßnahme beginnt.
Technische Referenz — Berlin

Lokale Besonderheiten

Berlin liegt im norddeutschen Tiefland mit einer durchschnittlichen Höhe von etwa 34 m über NHN, der Grundwasserspiegel steht vielerorts nur 2 bis 5 m unter Gelände. Ohne einen korrekt ausgeführten Felddurchlässigkeitsversuch bleibt unklar, ob die geplanten Bauwasserhaltungen den Zustrom bewältigen oder ob ein offener Wasserandrang die Baugrube gefährdet. Ein unterschätzter kf-Wert führt zu unzureichenden Pumpenkapazitäten, kostspieligen Nachbesserungen und möglichen Setzungen benachbarter Gebäude. Die Methode nach Lefranc/Lugeon reduziert dieses Risiko auf ein beherrschbares Maß.

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Geltende Normen

DIN 18130-1 (Bestimmung des Durchlässigkeitsbeiwerts), DIN EN 1997-2 (Eurocode 7 – Erkundung und Prüfung), DIN 4020 (Geotechnische Untersuchungen für bautechnische Zwecke), DIN 4094 (Bohrlochversuche – Durchlässigkeit)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
PrüfverfahrenLefranc (konstante Druckhöhe) / Lugeon (Mehrstufen-Druck)
MessgrößeDurchlässigkeitsbeiwert kf (m/s)
Prüfabschnittslänge0,5 – 3,0 m (abhängig von Schichtung)
Druckstufen (Lugeon)3 – 5 Stufen à 30 – 100 kPa
Wasserförderrate10 – 50 l/min
Bohrlochdurchmesser86 – 152 mm
Anzahl Messungen pro AbschnittMindestens 5 stabile Werte

Häufige Fragen

Wann ist der Lefranc-Versuch dem Lugeon-Versuch vorzuziehen?

Der Lefranc-Versuch mit konstanter Druckhöhe eignet sich für feinkörnige Böden mit kf-Werten unter 1×10⁻⁵ m/s, während der Lugeon-Versuch bei gröberen Sedimenten oder geklüfteten Gesteinen angewendet wird, um den turbulenten Strömungsanteil zu erfassen.

Wie lange dauert ein Felddurchlässigkeitsversuch in Berlin?

Ein einzelner Prüfabschnitt benötigt je nach Durchlässigkeit und Druckstufen zwischen 1,5 und 3 Stunden inklusive Installation und Abbau des Packers.

Welche Normen sind für den Felddurchlässigkeitsversuch in Deutschland verbindlich?

Die relevanten Normen sind DIN 18130-1, DIN EN 1997-2 und DIN 4020. Sie legen die Durchführung, Auswertung und Dokumentation des Versuchs fest.

Was kostet ein Felddurchlässigkeitsversuch (Lefranc/Lugeon) in Berlin?

Der Kostenrahmen für einen Felddurchlässigkeitsversuch liegt zwischen 560 und 820 Euro pro Prüfabschnitt, abhängig von Bohrtiefe und Anzahl der Druckstufen.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Berlin.

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