Berlin liegt im Norddeutschen Tiefland, geprägt von glazialen Ablagerungen wie Geschiebemergel, Sanden und Kiesen. Der Grundwasserspiegel steht vielerorts hoch, besonders in den Bezirken Mitte, Friedrichshain und Pankow. Für Bauvorhaben in dieser Umgebung ist die elektrische Widerstandsmessung / VES ein ideales Verfahren, um Schichtgrenzen und Wasserführung berührungslos zu kartieren. Wir messen den scheinbaren spezifischen Widerstand entlang einer Profillinie und modellieren daraus ein zweidimensionales Widerstandsmodell. Vor größeren Aushubarbeiten oder Gründungen in Berlin kombinieren wir diese Methode oft mit einem georadar, um auch oberflächennahe Hohlräume zu erkennen, oder mit einer Bohrlochgeophysik, wenn punktuelle Druckdaten benötigt werden. So liefern wir ein umfassendes Bild des Untergrunds.

Die VES-Messung in Berlin deckt Schichtgrenzen auf, die mit Bohrungen allein unsichtbar bleiben – besonders in glazialen Rinnen und Grundwasserleitern.