Berlin liegt im norddeutschen Tiefland, geprägt von eiszeitlichen Ablagerungen. Sande, Kiese und Geschiebemergel bestimmen den Untergrund. Doch gerade die bindigen Schichten – oft als Schluff oder Ton eingelagert – reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit. Die Grundwasserstände sind hoch, Regenfälle wechseln mit Trockenphasen. Genau hier setzen die Atterberg-Grenzen an. Sie messen, wie sich das Bodenwasser auf die Konsistenz auswirkt. Ob für eine Baugrube in Mitte oder eine Gründung in Spandau – ohne diese Werte bleibt die Standsicherheit unscharf. Unser Labor bestimmt die Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122. Ergänzend nutzen wir die Klassifikation von Böden nach DIN 18196, um Ihre Baugrundverhältnisse richtig einzuordnen.

Die Plastizitätszahl nach Atterberg entscheidet über die Klassifikation des Bodens und damit über die Wahl der Gründungsart.