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Atterberg-Grenzen in Berlin – Bestimmung der Plastizität Ihres Bodens

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Berlin liegt im norddeutschen Tiefland, geprägt von eiszeitlichen Ablagerungen. Sande, Kiese und Geschiebemergel bestimmen den Untergrund. Doch gerade die bindigen Schichten – oft als Schluff oder Ton eingelagert – reagieren empfindlich auf Feuchtigkeit. Die Grundwasserstände sind hoch, Regenfälle wechseln mit Trockenphasen. Genau hier setzen die Atterberg-Grenzen an. Sie messen, wie sich das Bodenwasser auf die Konsistenz auswirkt. Ob für eine Baugrube in Mitte oder eine Gründung in Spandau – ohne diese Werte bleibt die Standsicherheit unscharf. Unser Labor bestimmt die Fließ- und Ausrollgrenze nach DIN 18122. Ergänzend nutzen wir die Klassifikation von Böden nach DIN 18196, um Ihre Baugrundverhältnisse richtig einzuordnen.

Illustratives Bild von Limites atterberg in Berlin
Die Plastizitätszahl nach Atterberg entscheidet über die Klassifikation des Bodens und damit über die Wahl der Gründungsart.

Unsere Leistungsbereiche

Methodik und Umfang

Die Norm DIN 18122 (entspricht DIN EN ISO 17892-12) legt das Verfahren fest. Sie ist für Berliner Böden besonders wichtig, weil der Geschiebemergel stark variiert. Unser Labor arbeitet nach DAkkS-akkreditierter Methodik. Ablauf: Wir trocknen und sieben die Probe. Dann mischen wir sie mit destilliertem Wasser. Mit dem Casagrande-Gerät bestimmen wir die Fließgrenze. Die Ausrollgrenze ermitteln wir durch manuelles Rollen. Aus der Differenz ergibt sich die Plastizitätszahl. Diese Zahl entscheidet über die Klassifikation nach DIN 18196. Ist der Boden leicht oder stark plastisch? Das beeinflusst die Wahl der Gründung. Kombinieren Sie dies mit einem SPT-Versuch, um die Lagerungsdichte zu prüfen – besonders in den sandigen Schichten Berlins.
Technische Referenz — Berlin

Lokale Besonderheiten

Berlin wuchs rasant, besonders nach der Wiedervereinigung. Viele Flächen wurden neu bebaut, oft auf ehemaligen Rieselfeldern oder Ackerland. Diese Böden sind inhomogen. Fehlt die Bestimmung der Atterberg-Grenzen, übersieht man quellfähige Tone oder nachgebende Schluffe. Die Folge: Risse in Gebäuden, Setzungen oder gar Geländebrüche. In einem Fall in Neukölln führte undefinierter Geschiebemergel zu Schäden an einer Tiefgarage. Die Atterberg-Grenzen schaffen Klarheit. Sie zeigen, wie der Boden auf Wasser reagiert – und das ist in Berlins Grundwasserlandschaft der entscheidende Faktor.

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Geltende Normen

DIN 18122 (Fließ- und Ausrollgrenze), DIN EN ISO 17892-12 (Eurocode 7), DIN 18196 (Bodenklassifikation)

Technische Parameter

ParameterTypischer Wert
Fließgrenze (wL)Wassergehalt in %, ab dem Boden fließt
Ausrollgrenze (wP)Wassergehalt in %, ab dem Boden brüchig wird
Plastizitätszahl (Ip)Differenz wL – wP; steuert Klassifikation
KonsistenzgrenzenFlüssig, weich, steif, halbfest, fest
ProbenvorbereitungTrocknen, Sieben < 0,4 mm
NormDIN 18122 / DIN EN ISO 17892-12

Häufige Fragen

Was kosten die Atterberg-Grenzen in Berlin?

Die Bestimmung der Atterberg-Grenzen (Fließ- und Ausrollgrenze) kostet je nach Aufwand zwischen 60 und 110 Euro pro Probe. Bei größeren Projekten mit mehreren Proben erhalten Sie einen Mengenrabatt.

Warum sind Atterberg-Grenzen für Berliner Böden wichtig?

Berliner Böden enthalten oft Geschiebemergel und Schluffe, die bei Nässe stark quellen oder weich werden. Die Atterberg-Grenzen zeigen, wie der Boden auf Wasser reagiert – das verhindert Setzungen und Risse in Gebäuden.

Wie lange dauert die Bestimmung der Atterberg-Grenzen?

Die Trocknung und Konditionierung der Probe dauert 24 bis 48 Stunden. Die eigentliche Messung mit dem Casagrande-Gerät und dem Ausrollversuch ist in einem Tag erledigt. Das Ergebnis liegt in der Regel nach 3 Werktagen vor.

Standort und Servicegebiet

Wir betreuen Projekte in Berlin und seinem Großraum.

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