In Berlin stößt man bei Baugruben oft auf eine Wechsellagerung aus mitteldichtem bis dichtem Sand, der von Geschiebemergel durchzogen ist. Der klassische Standard Penetration Test (SPT) ist hier das Mittel der Wahl, um die Lagerungsdichte der nichtbindigen Böden direkt in situ zu erfassen. Wir kombinieren den SPT mit einer MASW-Vs30-Messung, wenn zusätzlich die Scherwellengeschwindigkeit für die seismische Klassifikation nach EC 8 benötigt wird. Die Bohrlochsondierung liefert uns den N-Wert pro 30 cm Eindringtiefe – ein robuster Kennwert für die erste Tragfähigkeitsabschätzung.

Der SPT liefert den N-Wert – den direkten Index für die Lagerungsdichte von Berliner Sanden, korrelierbar mit Tragfähigkeit und Setzungsverhalten.