In Berlin stoßen wir bei Bauvorhaben regelmäßig auf organische Böden, die eine spezielle Herangehensweise erfordern. Mit einem schweren Raupenbohrwagen rücken wir an, um noch in schwierigem Gelände Proben zu entnehmen. Die Entnahme ungestörter Proben ist essenziell, denn Torf und Mudde verlieren beim Transport schnell ihre natürliche Struktur. Wir kombinieren die Feldarbeit mit einer sorgfältigen Klassifikation der Böden nach DIN 18196 und ermitteln den Humusgehalt im Labor. Nur so lassen sich Setzungen und Tragfähigkeitsverluste frühzeitig erkennen. Der Wasserhaushalt in Berliner Niederungen macht den Umgang mit organischen Böden besonders anspruchsvoll.

Organische Böden in Berlin verlangen eine getrennte Betrachtung von Torf, Mudde und Ammoor – jede Schicht reagiert anders auf Belastung.