In Berlin sehen wir oft, dass klassische Bohrungen in dicht bebauten Quartieren wie Mitte oder Kreuzberg an ihre Grenzen stoßen – sei es durch Leitungsbestand, Denkmalschutz oder die schlichte Unzugänglichkeit. Genau hier setzt das Georadar GPR an, denn es liefert ein kontinuierliches Abbild der oberen Deckschicht, ohne auch nur einen Bohrer anzusetzen. Kombiniert mit einem masw-vs30 lässt sich die Steifigkeit tieferer Horizonte abschätzen, während die GPR-Messung selbst bei Frequenzen zwischen 100 MHz und 2 GHz Hohlräume, Altlasten und archäologische Strukturen sichtbar macht. Die Berliner Sande und Geschiebemergel dämpfen das Signal moderat, sodass wir je nach Antenne Eindringtiefen von 0,5 bis 8 Metern erreichen – für die typischen Baugruben der Stadt ein relevanter Tiefenbereich.

In Berliner Sanden dämpft der Boden das GPR-Signal moderat – bei 400 MHz erreichen wir 4 bis 6 Meter Eindringtiefe, genug für die meisten Baugruben.